Fünf Tipps gegen Stress im Alltag

20. Februar 2017

Viele Menschen fühlen sich im Alltag gestresst und haben das Gefühl, dass ihnen alles über den Kopf wächst. Da negativer Stress belastend ist und auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen kann, sollte man dafür sorgen, dass der Alltag wieder stressfreier und entspannter wird. Wie man dabei am besten vorgeht, zeigen die folgenden Tipps.

Bestandsaufnahme – Ursachen für den Stress ergründen

Wer sich häufig gestresst fühlt, schlapp und müde ist und nicht entspannen kann, der sollte zunächst darüber nachdenken, warum dies so ist. Eine Bestandsaufnahme des Alltags kann dabei helfen. Nimmt man zum Beispiel im Job zu viele fremde Aufgaben an? Ist der Tagesablauf im Job schlecht organisiert oder wird man häufig durch Störungen bei der Arbeit unterbrochen? Kann man nicht nein sagen und wird deshalb von anderen für alle möglichen Aufgaben eingesetzt? Tut man zu Hause vielleicht zu viel des Guten, weil man es allen recht machen will, obwohl die Kinder oder der Ehepartner auch Aufgaben übernehmen könnten? Wer seinen privaten und beruflichen Alltag einmal genau unter die Lupe nimmt, wird sicher Faktoren finden, die für zu viel Stress verantwortlich sind.

Stressabbau durch Delegieren von Aufgaben

Hat man durch die Bestandsaufnahme im Alltag einen oder mehrere Punkte gefunden, die Stress verursachen, sollte man anfangen, Aufgaben abzugeben. Im Haushalt hilft ein klärendes Gespräch mit der Familie, in dem man klar darlegt, dass man nicht mehr alle Aufgaben alleine bewältigen wird und ab sofort bestimmte Aufgaben auch von anderen Familienmitgliedern übernommen werden müssen.

Sinnvoll ist dabei, die Aufgaben auch direkt zu verteilen, da sich sonst niemand wirklich dafür zuständig fühlt. Eine schriftliche Aufstellung, wer welche Aufgaben übernehmen soll, kann hilfreich sein. Wichtig ist auch, die abgegebenen Aufgaben ab dann auch wirklich nicht mehr zu erledigen. Nach anfänglichem Chaos wird der Rest der Familie schnell merken, dass die Aufgaben zu erledigen sind, da es sonst niemand tut.

Auch im Beruf können Aufgaben, die zuviel sind, nach einem klärenden Gespräch mit Kollegen oder dem Vorgesetzten delegiert werden. Hat man aus Freundlichkeit irgendwann einmal eine Aufgabe übernommen, die gar nicht in das eigentliche Aufgabengebiet gehört, sollte man diese genauso freundlich wieder abgeben.

Zeitmanagement

Wer sich schnell ablenken lässt – zum Beispiel durch unwichtige Telefonate, den kleinen Plausch zwischendurch oder Ähnliches – braucht für Aufgaben, die Konzentration erfordern, viel länger. Vor Arbeiten, die man konzentriert erledigen muss, sollte man daher dafür sorgen, dass man in dieser Zeit nicht gestört wird.

Das Telefon kann man notfalls leise stellen und die Kollegen, die vom Wochenende erzählen wollen, müssen damit bis zu einem späteren Zeitpunkt warten. Zu Hause kann ein Haushaltsplan helfen, Struktur in bestimmte Abläufe zu bringen. Staub gesaugt wird zum Beispiel immer an bestimmten Tagen, gebügelt ebenso usw. Bei einem solchen Plan sollte man sich genügend Zeit für sich selbst einplanen, in der man sich entspannen kann oder etwas anderes nur für sich selbst tut. Auch diese Zeiten sollten fester Bestandteil des Plans sein.

Sich nicht unter Druck setzen

Wer leicht unter Druck gerät, sollte sich immer wieder auch einmal dazu zwingen, Dinge liegen zu lassen. Niemand muss alles perfekt machen und die Welt geht nicht unter, wenn man nicht an sieben Tagen in der Woche, nur weil es Gewohnheit ist, mit der Oma telefoniert.

Entspannung suchen

Wer schlecht entspannen kann, kann durch Meditation, autogenes Training oder andere Entspannungstechniken wie Tai-Chi oder Qi-Gong lernen, wieder zu sich selbst zu finden und ruhiger zu werden. Die Übungen helfen zum einen dauerhaft, innerlich entspannter zu werden, können zum anderen aber auch für die schnelle Entspannung zwischendurch sorgen, so dass man in sehr stressigen Situationen wieder zur Ruhe kommt.

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