Lästige Insektenstiche

5. Juli 2016

Kaum werden die Tage wärmer und sonniger, summen sie durch die Lüfte: Bienen, Bremsen, Wespen und Co. In lauen Sommernächten rauben vor allem Mücken uns oftmals den Schlaf – und wenn sie zustechen, kann das, besonders für Allergiker, sehr schmerzhaft sein.

Bienen, Wespen und Hornissen benutzen ihren giftigen Stachel, um sich gegen Bedrohungen zur Wehr zu setzen. Stechmücken und andere blutsaugende Insekten stechen aus einem anderem Grund: Sie wollen an das Blut der Menschen. Das benötigen die Insektenweibchen, um ihre Eier zu legen.

Harmlos oder lebensbedrohlich
Juckreiz, Rötungen oder Quaddeln sind lästige, aber eher harmlose Begleiterscheinungen. Sie werden verursacht durch Speichelsekret oder Stachelgift.

Wird die Schwellung größer als eine Handfläche, deutet das auf eine Allergie hin. Zu der starken Schwellung können weitere allergische Reaktionen wie Brechreiz, Durchfall oder Kopfweh treten. Im schlimmsten Fall drohen Atemnot und allergische Schocks.

Für Menschen, die nicht allergisch reagieren, sind Insektenstiche – selbst Stiche von Hornissen – nur in extrem hoher Anzahl lebensbedrohlich.

Schnelle Linderung
Kühlen ist das A und O. Kühlen sorgt bei jeden Insektenstich für schnelle Linderung. Eventuell kann mit entzündungshemmender Salbe nachgeholfen werden.

Sollte der Stachel nach einem Bienen-, Wespen- oder Hornissenstich noch in der Haut stecken, muss dieser möglichst schnell entfernt werden, damit kein weiteres Gift in den Körper gelangt. Der Stachel von Wespen ist leicht mit der Pinzette heraus zu ziehen. Ein Bienenstachel sitzt fester, ihn sollte man vorsichtig weg kratzen, damit das Giftbläschen nicht beschädigt wird.

Besonders gefährlich sind Insektenstiche im Mund- oder Rachenraum. Wegen der Erstickungsgefahr ist in diesem Fall sofort der Notarzt zu rufen. Zusätzlich wirkt das Lutschen von Speiseeis oder Eiswürfeln dem Anschwellen entgegen.

Schutz gegen Insektenstiche
Bienen, Wespen und Hornissen stechen nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Deshalb sollten Sie, wenn eines dieser Insekten in der Nähe ist, nicht wild herumfuchteln oder um sich schlagen: Denn das hat oft zur Folge, dass die Insekten aggressiv werden und sich mit ihrem Stachel wehren wollen.

Besondere Vorsicht gilt bei Blüten, Fallobst oder süßen Getränken im Freien, denn diese locken Insekten aller Art an. Es empfiehlt sich auch, Schuhe zu tragen, wenn man im Sommer zum Beispiel über eine Wiese läuft. Helle Kleidung ist weniger anziehend für Honigbienen und Wespen als bunte Muster.

Auch Duftstoffe locken Insekten an. Wer ins Freie geht, sollte daher zurückhaltend mit Parfums sein. Abschreckend dagegen wirkt der Geruch von Zitronen oder Eukalyptus: In Form von Duftkerzen oder Ölen für Duftlampen hält er Insekten fern. Im Handel sind zudem verschiedene Insektenschutzcremes oder -sprays erhältlich, mit den Sie sich vor Stichen schützen können.

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